Das Potenzial von Gärten und privaten Grünlandflächen für den Artenschutz.
Vortrag von Dipl.-Biologe Jann Wübbenhorst.
Gemeinsame Veranstaltung von der BUND-Kreisgruppe Lüchow-Dannenberg und WildeWieseWendland.
Ein erheblicher Teil unserer Schmetterlinge, Wildbienen, Heuschrecken und anderer Insekten kann nur im naturnahen, artenreichen Offenland existieren, also in vielfältigen Wiesen, Weiden oder Brachen. Diese wertvollen Lebensräume sind vielerorts großflächig in unserer Landschaft verschwunden. Für einen wirksamen Schutz von Insekten sind daher auch wiederum großflächige Verbesserungen u.a. in der Bewirtschaftung und im Biotopverbund notwendig.
Doch auch kleine Bereiche können einen wertvollen Beitrag leisten: So ist allein die Fläche der Freizeitgärten in Deutschland etwa ebenso groß wie die aller Naturschutzgebiete zusammengenommen. Der Vortrag mit vielen Bildern zeigt anhand typischer Insektengruppen des Grünlandes, dass bereits kleine naturnah gestaltete Flächen eine überraschende Artenvielfalt aufweisen und sogar seltene und gefährdete Arten fördern können.
Hutkasse.
Bild: © Jann Wübbenhorst



